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Mit einem Esel unterwegs

Sie möchten Kinder zu einer längeren Wanderung motivieren? Vielleicht sogar mehrere Tage auf einem Weitwanderweg unterwegs sein? Nehmen Sie einen Esel mit und ihr Nachwuchs ist plötzlich begeistert dabei! Eseln eilt nicht der beste Ruf voraus. Es heißt, sie seien dumm und starrköpfig. Dabei verhalten sich Esel einfach nur so, wie es für ihr Überleben sinnvoll ist. Ebenso wie Pferde sind sie Herdentiere. Ihr Verhalten ist aber in vielen Situationen anders, als das ihrer größeren Verwandten. Wenn ein Pferd erschrickt, rennt es davon. Eine Eselherde sucht beim Angriff eines Raubtieres ihr Heil nur selten in der Flucht. Dazu sind Esel gar nicht schnell genug. Sie bilden stattdessen einen Kreis um die Jungtiere – die Hinterhufe auf die Angreifer gerichtet und kämpfen mit gezielten Huftritten. Gegen Kojoten oder Wölfe hat ein entschlossener Esel durchaus eine gute Chance. So werden Esel in manchen Regionen sogar als Hüter für Schafherden eingesetzt. Für uns macht der nur eingeschränkt vorhandene Fluchtinstinkt und das besonnene Temperament einen Esel zu einem besonders zuverlässigen Wanderpartner. Ein Esel rennt niemals kopflos davon, er bleibt in …

14 praktische Tipps zum Wandern mit Esel

Diese Dinge sollten Sie unbedingt vermeiden: 1. Wickeln Sie den Führstrick niemals um die Hand, den Arm oder die Taille. Sollte Ihr Esel erschrecken, könnte er Sie sonst mehrere Meter mitschleifen und Sie ernsthaft verletzen. Legen Sie den Strick in der Hand zusammen, so dass Sie jederzeit loslassen können. 2. Wenn Ihnen der Esel entwischt, rennen Sie nicht hinter ihm her. Esel flüchten niemals sehr weit. Er wird bald stehenbleiben, um zu grasen. Dann können Sie sich ihm langsam und ruhig nähern und den Führstrick greifen. 3. Lassen Sie sich auch beim bergab gehen nicht von Ihrem Esel überholen. Laufen Sie auf der Höhe des Kopfes. Um einen übereifrigen Esel zu bremsen, können Sie den Strick über seine Nase legen oder sich mit ausgebreiteten Armen vor ihn stellen. Lassen Sie sich nicht auf eine Kraftprobe ein, Sie werden sie immer verlieren. Im Zweifelsfall lassen Sie den Strick los und sammeln ihren Esel nach ein paar Metern wieder ein. 4. Schlagen Sie Ihren Esel nicht. Wenn er sich weigert vorwärts zu gehen, suchen Sie sich einen …

Campingtour mit Fahrrad

Eine Radtour mit Übernachtung im Zelt – das klingt für Kinder nach großem Abenteuer, ist für die Eltern aber erst mal eine echte logistische Herausforderung. Wie bringt man bloß Zelt, Isomatten und Schlafsack auf dem Fahrrad unter? Und das auch noch für eine ganze Familie? Planen Sie eine längere Tour mit mehreren Übernachtungen ist hier eventuell die ein oder andere Investition sinnvoll. Zelt und Isomatten gibt es in erstaunlich kompaktem Format. Ein leichtes 4-Personen Zelt bringt nicht mehr als 3 oder 4 Kilo auf die Waage und die gut isolierten bequemen Leichtluftmatratzen von Termarest oder Expeed sind im zusammengerollten Zustand nicht größer als eine Wasserflasche. Die Fahrräder der Erwachsenen sind mit wasserdichten Packtaschen, wie zum Beispiel den Klassikern von Ortlieb, gut ausgerüstet. Zelt und Schlafsäcke lassen sich in wasserdichten Packsäcken für Kanuten über den Packtaschen auf dem Gepäckträger befestigen. Auf diese Art und Weise kann man auch leichte aber sperrige Gegenstände wie Schlafsäcke oder Isomatten auf den Kinderrädern befestigen, ohne diese zu überlasten und damit für die Kinder schlecht manövrierbar zu machen. Außerdem praktisch am …

Wandern mit Kindern – Motivation unterwegs

Mama, wie weit ist es jetzt noch? Papa, wann sind wir endlich da? Jeder der mit Kindern wandern geht, kennt auch  lustlos laufende Kids. Zunächst einmal ist die Frage nach der verbleibenden Wegstrecke allerdings durchaus berechtigt und sollte keinesfalls als Nörgelei eingestuft werden. Versuchen Sie solche Fragen also möglichst genau zu beantworten. Dazu hilft ein gemeinsamer Blick in die Karte oder ins Wanderbuch: „Hier sind wir gerade, bis dorthin geht es noch bergauf und da ist das nächste Zwischenziel“ wäre eine adäquate Auskunft. Besonders gut nachvollziehbar ist der Weg für Kinder in einem Höhenprofil, deshalb sind Naturzeit Wanderbücher für Familien mit besonders detaillieren Höhenprofilen ausgestattet. Ältere Kinder lassen sich auch für die Zusammenhänge zwischen der Darstellung auf der Karte und der Realität in der Natur interessieren. Sie könnten dann probieren bis zum nächsten Ziel die Führung der Gruppe nach Karte und Wegbeschreibung ganz alleine zu übernehmen. Helfen konkrete Auskünfte nicht weiter, kann man mit spielen, singen und Geschichten erzählen für gute Stimmung sorgen. Eine Auswahl geeigneter Spiele, bei denen es sich fast unbemerkt weiter läuft, haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Wanderspiele

Die schönsten Spiele am Berg und anderswo

Mit Worten spielen Wenn sich Kinder beim Gehen langweilen, spüren sie jeden Schritt und plötzlich ist das Laufen schrecklich anstrengend. Ist dagegen der Kopf beschäftigt, laufen die Füße fast von alleine. Das kennen auch Erwachsene. Besonders gut hilft hier ein Gespräch oder ein Lied. Singen sorgt außerdem für gute Stimmung und verleiht zusätzlichen Schwung. Fragen Sie ruhig mal nach, welche Lieder ihre Kinder so aus der Schule kennen. Ich habe dabei das ein oder andere neue kennengelernt. Eine spannende Geschichte, die vielleicht noch das Wanderziel mit einbezieht, funktioniert ebenso gut. Da aber nicht jeder aus dem Stegreif ein tolles Märchen erfinden kann, sind Spiele, die den Geist beschäftigen eine gute Alternative. 1. Ich packe meinen Rucksack … … ist die Wandervariante zum bekannten Kofferpacken. Die Spielregeln sind einfach. Der jüngste Spieler beginnt mit dem Satz. Ich gehe heute wandern und packe meinen Rucksack. Ich packe einen …… (beliebiger Gegenstand) ein. Der nächste Spieler wiederholt den kompletten Satz und fügt ein weiteres Gepäckstück hinzu. Das geht so lange weiter bis der Rucksack dick und schwer wird und ein Spieler bei …

kanusaarfari

10 gute Tipps für eine gelungene Kanutour

1. Keine Passagiere an Bord: Auch jüngere Kinder brauchen ein eigenes Paddel in der passenden Größe. Sie können dann mitpaddeln, solange die Energie reicht. Nur so sind sie wirklich aktiv beteiligt. Einfach nur Passagier sein, wird schnell langweilig. 2. Die Länge der Tour dem Alter der Kinder anpassen: Kalkulieren Sie im Kanadier auf Gewässern ohne Strömung maximal 3 Kilometer pro Stunde. Mit kleineren Kindern reicht für den Anfang eine Strecke von maximal 10 Kilometer. 3. Pausen machen: Je jünger Ihre Kinder sind, desto wichtiger sind regelmäßige Pausen an Land zum Toben und spielen. Während der Fahrt ist der Bewegungsradius stark eingeschränkt. 4. Proviant: An einigen Kanurouten kann man auch einkehren. Erkundigen Sie sich vorher beim Verleih und stellen Sie sicher, dass der Gasthof auch geöffnet ist. Aber eigentlich ist es eh viel spannender, unterwegs einen besonderen Picknickplatz zu suchen. Alles was es dazu braucht kommt in die wasserdichte Packtonne, die Sie mit Ihrem Kanu ausleihen können. 5. Abenteuer planen: Ein Grillfeuer auf der Kiesbank ist ein beliebter Höhepunkt jeder Kanutour. Holz sammeln und Feuer machen, ist der Inbegriff eines Outdoorabenteuers. Erkundigen Sie sich vorher ob und wo Feuer machen erlaubt ist. Ist ein Feuer …

Mit Kindern in die Berge – Eine Einführung für Einsteiger

Der Ehrgeiz, einen Gipfel zu erreichen, ist den meisten Kindern fremd und die wenigsten begeistern sich für das Laufen an sich. Aber wenn sie die Natur als Spielplatz entdecken, haben auch Kinder Spass an Ausflügen in die Berge. Wenn schon wandern, dann wollen Kinder dabei toben, klettern und alles bestaunen, was rechts und links am Wegrand wächst oder krabbelt. Dafür muss natürlich genügend Zeit eingeplant werden. Die ersten Touren sollten daher eher kurz sein. Als Ziel eignet sich ein Platz, an dem man gut spielen kann – das wird erstmal selten der von Erwachsenen anvisierte Berggipfel sein. Eine Almhütte mit Tieren, ein Berggasthof oder ein See- oder Bachufer sind da schon viel besser. Ein Kletterfelsen oder ein Kletterbaum am Wegrand sind reizvolle Zwischenziele. Mit dem tollen Blick vom Gipfel lockt man erst die Größeren… Kinder in der Kraxe Wandern ohne selbst zu laufen Kinder unter drei Jahren können im Tragesack oder einer Kraxe (Rückentrage) mitgenommen werden. Die Länge der Strec­ken richtet sich dann nach der Kondition des Kraxen­trägers. Kinder, die in der Kraxe transportiert werden, …

Von breiten Wegen und schmalen Pfaden

Schaut man auf die Touris­musseiten der Bergorte, verlaufen die empfohlenen Fami­­lienrouten oft möglichst eben auf breiten Schotter­wegen, damit auch wirklich nichts passieren kann. Natürlich ist man auf solchen Wegen besonders sicher – spannend ist so eine Wande­rung allerdings nicht. Beson­ders Kinder langweilen sich auf geraden Forst­straßen und geschotterten Fahrwegen – ein schmaler gewundener Pfad dagegen weckt schnell neue Lebensgeister. Auch steinige Passagen, an denen man richtig klettern kann, kleine Treppchen oder enge Durch­gänge zwischen Fel­sen sprechen Spieltrieb und Phan­tasie an und sorgen für Begeisterung. Manche dieser  schmaleren Wege sind gefahrlos auch mit jüngeren Kin­dern zu begehen, oft gibt es auf Bergpfaden aber auch ris­kan­tere Stellen, an denen das Laufen Aufmerksamkeit braucht. Vor allem am Anfang müssen die Eltern wach dabei bleiben und dafür sorgen, dass zu wagemutige Aben­teurer sich nicht in Gefahr bringen. Kinder im Kindergartenalter sind noch nicht in der Lage, solche Gefahren einzuschätzen. An Wege, die am Hang entlang gehen und dabei auch erste leicht ausgesetzte Stel­len haben (enge Bereiche, an denen es an einer Seite steil hinuntergeht), kann man Kinder ab dem …