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Grotten von Calès vorrübergehend gesperrt

Unsere Tour 1 im Buch »Provence mit Kindern« ist zur Zeit leider nicht begehbar. Aufgrund akuter Steinschlaggefahr ist der gesamte Bereich der Grotten von Calès sowie das Plateau Saint Jean abgesperrt.

Vom Startpunkt, der Quelle Saint Denis ist der Weg nur bis zur Kirche Saint-Denis de Calès offen (einfache Wegstrecke 250 m). Das restliche Gelände darf nicht betreten werden.

Vielen Dank für die Meldung und dieses Foto an Sandra Barisch.

Zur Zeit wird an der Stabilisierung der Felswände gearbeitet. Nach derzeitigen Informationen der Gemeinde soll die Sperrung vorraussichtlich im Spätherbst 2019 wieder aufgehoben werden.

Eselwanderungen auf Sardinien

Die charmanten Vierbeiner mit wuscheligem Fell und langen Ohren haben es uns wirklich angetan. Mit ausgeglichenem Temperament und Besonnenheit sind Esel die perfekten Wanderbegleiter für Familien mit jüngeren Kindern. Eselwanderungen sind vor allem in Frankreich sehr beliebt und verbreitet. Trekking Someggiato in Santa Maria Navarrese bietet aber auch auf Sardinien Wanderungen mit Reittier an.

Als wir im letzten Jahr die Picknicktour mit Eseln als Tour 43 in unser Buch »Sardinien mit Kindern« aufgenommen haben, war Michele mit seinem Eselstall Trekking Sommegiato noch ganz am Anfang. Inzwischen gibt es einen hübschen kleinen Stall, an dem die Eselwanderungen starten und auch das Picknick stattfindet. Das vierbeinige Team besteht aus drei Eseldamen: Muschitta, Faccialba und Ziguli. Am Abend, wenn es kühler wird, startet die Eselkavalkade mit den Reit- und Wandergästen auf dem Küstenweg in Richtung Pedra Longa. Der Eselnachwuchs läuft dabei frei mit.

Die neuen Eselwanderungen

Für die Saison 2019 hat sich Michele einiges einfallen lassen. Die begleitete Picknicktour aus unserem Buch gibt es immer noch. Ihr könnt aber auch in Eigenregie mit zwei Eseln zu einer kleinen, gut versteckten Bucht am Meer starten. Sie lädt ein zum Baden, Schnorcheln und Picknicken, während die Esel etwas weiter oben in einem Pferch gut aufgehoben sind. Am Nachmittag geht es dann wieder zurück. Der Weg zum Meer dauert etwa 1,5 Stunden – ist also auch mit jüngeren Kids gut zu machen. Für die ganztägige Tour mit zwei Eseln zahlt ihr pauschal 100 Euro, egal wie groß die Gruppe ist. Ihr könnt Euch auch mit mehreren Familien zusammentun und die Kinder abwechselnd reiten lassen.

Wenn Eure Kinder ausreichend Durchhaltevermögen für vier Stunden Wanderzeit mitbringen, gibt es auch längere Touren zur Wahl. Ihr könnt zum Beispiel den Monte Pittaine besteigen oder dem Küstenweg bis zum Felsen Pedra Longa folgen. Ein ganz besonderes Abenteuer wird diese Eselwanderung, wenn ihr sie auf zwei Tage ausdehnt. Dann wird an der Pedra Longa im Zelt übernachtet. Eine ausführliche Beschreibung der neuen Touren findet Ihr auf der Website Inseltraumleben von Christine Wolfangel, die auch die deutschsprachige Vermittlung für Trekking Sommegiato macht. Eselwanderungen sind übrigens das ganz Jahr möglich und gerade beim Urlaub außerhalb der heißen Hochsommertage ein echtes Highlight für Familien mit Kindern.

Hier haben wir für Euch Tipps zum Wandern mit einem Esel zusammengestellt.

Für Reisen nach Frankreich nicht vergessen: Die französische Umweltplakette!

In den verkehrsreichen Sommermonaten zieht es in Frankreich Franzosen und Touristen ans Meer. Die Luftbelastung durch den Verkehr steigt und damit auch die Wahrscheinlichkeit für Fahrverbote in den französischen Umweltzonen. Wer dann in Frankreich ohne Umweltplakette unterwegs ist, kriegt schnell Probleme.

Wie auch in Deutschland gibt es in Frankreich in den Großstädten permanente Umweltzonen, in die nur mit einem Fahrzeug eingefahren werden darf, dass eine bestimmte Norm erfüllt und das durch eine Umweltplakette anzeigt. Sie heißen ZCR-Zonen (zones à circulation restreinte) und werden durch Straßenschilder angezeigt. Es gibt sie zur Zeit in Paris, Grenoble, Straßburg und Lille und sie sind selbst bei einer Reise in diese Städte problemlos zu umgehen.

Temporäre Umweltzonen

Der Grund, warum Ihr Euch inzwischen bei jeder Frankreichreise informieren müsst, sind die temporären Umweltzonen. Sie umfassen teilweise ganze Departements und betreffen in diesen auch die Autobahnen. Temporäre Umweltzonen werden als Zone ZPA (zone de protection de l’air) bezeichnet. Gelten sie für ein ganzes Departement kommt ein kleines »d« dahinter: ZPAd. Die Einfahrt in diese Zonen wird dann beschränkt, wenn die Luftverschmutzung kritische Werte überschreitet – also erwartungsgemäß zu den Ferienzeiten im Sommer mit viel Verkehr. Das Verbot gilt auch für ausländische Fahrzeuge ohne Umweltplakette und zwar auch dann, wenn Euer Fahrzeug laut deutscher Plakette die Voraussetzungen für die Einfahrt in die Zone erfüllt. Ihr braucht die entsprechende französische Crit’Air-Plakette auf der Windschutzscheibe, sonst müsst ihr im Fall der Fälle das entsprechende Departement umfahren. Werdet Ihr ohne Umweltplakette erwischt, kostet das mit einem PKW mindestens € 68, für größere Fahrzeuge seit Ihr ab € 135 dabei.

Temporäre Fahrverbote werden vor Ort nicht angezeigt, Ihr müsst Euch also selbst informieren – zum Beispiel über den Verkehrsfunk oder über die Website des Verkehrsministeriums. Von Green-zones.eu gibt es auch eine kostenlose App, mit der Ihr Euch unterwegs auf dem Laufenden halten könnt.

Eine Crit’Air Plakette bestellen

Die Plakette kann nur online in Frankreich bestellt werden und wird per Post zugestellt. Ihr müsst also rechtzeitig daran denken, sie zu beantragen. Am kostengünstigsten und völlig unkompliziert geht das direkt beim französischen Verkehrsministerium unter www.certificat-air.gouv.fr. Die Seite lässt sich auf Deutsch umstellen. Die Plakette kostet dort €3,11 zuzüglich €4,21 Porto für die Zustellung nach Deutschland. Auf der Green-Zones Website und bei einigen anderen Vermittlern könnt Ihr die Plakette ebenfalls bestellen, zahlt dann aber fast 30 Euro für die gleiche Leistung.

Die französische Plakette ist in Stufe 1 bis 5 unterteilt. Welche Ihr bekommt, ist vom Alter und der Schadstoffklasse Eures Autos abhängig. Anders als bei uns tragen die saubersten Fahrzeuge eine Crit’Air Plakette mit der Klasse 1. Für ein Dieselfahrzeug bekommt Ihr maximal die Klasse 2. Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen, deren Erstzulassung vor dem 1. Januar 1997 liegt, bekommen gar keine Umweltplakette. Fahrt Ihr ein Wohnmobil über 3,5 Tonnen muss es nach dem 01.01.2001 zugelassen sein, um noch berücksichtigt zu werden. Bei Fahrverboten werden dann zuerst die Fahrzeuge ohne Plakette und dann die Schadstoffklassen 4 und 5 vom Verkehr ausgeschlossen. Bleiben die Werte in der Luft schlecht, können weitere Schadstoffklassen folgen.

Umweltzonen in unseren Reisezielen in Frankreich oder auf der Fahrt dorthin:

Fahrt zur Dordogne: Der Großraum Lyon, den Ihr auf dem Weg zur Dordogne und oft auch auf dem Weg in den Süden durchquert, kann als ZPA-Zone von temporären Fahrverboten betroffen sein, die dort allerdings zur Zeit nicht auf den Autobahnen gelten. Eine zweite temporäre Umweltzone, die aber im ganzen Departement ausgerufen werden kann, durchfahrt Ihr um Clermont-Ferrand ( ZPAd-Zone). Die Einschränkungen können auch für die A89 nach Bordeaux gelten. An der Dordogne selbst, gibt es keine Umweltzonen.

Fahrt in den Süden (Ardèche, Provence, Pyrenäen): Südlich von Lyon führt die Autoroute du Soleil (A7), die die typische Route in den Süden ist, durch die Departements Grenoble und Drome/Valence, die beide temporäre Umweltzonen sind. Fahrverbote gelten hier auch für die Autobahn. Südlich davon ist mit dem Departement Bouches-du Rhone/Marseille das Gebiet der Provence auch direkt betroffen, während es in den Cevennen und an der Ardèche keine temporären Umweltzonen gibt.

Wer weiter in die Pyrenäen fährt, durchquert noch die Umweltzone Hérault/Montpellier, wo Ihr die A9 zwischen Orange und Perpignan im Blick behalten solltet. In den Pyrenäen selbst, trefft Ihr nur an der Atlantikseite auf die Umweltzone im Departement Pyrénées Atlantiques.

Neue Auflage zu »Im Tal der Dordogne«

Der Naturzeit aktiv Wanderführer zum »Tal der Dordogne« hat sich in den letzten Jahren zu einem unserer beliebtesten Bücher entwickelt. Das freut uns wirklich sehr, weil wir selbst diese Region so mögen. Die malerischen Flusstäler mit ihren mittelalterlich wirkenden Dörfern, die gute französische Küche, die schönen Plätze am Flussufer, entspannte Kanutouren und unerwaret spannende Wanderpfade begeistern uns jedesmal aufs neue.

Im Februar 2019 kommt jetzt die erste Neuauflage des Buches. Alle Informationen sind wieder auf dem neuesten Stand. Außerdem haben wir auch einige schöne neue Wanderungen entdeckt, so dass ihr jetzt 42 Touren zur Auswahl habt.

Diese neuen Touren gefallen uns besonders: die Klippenwanderung in Bregues, im stillen Tal des Célé, und die kurze Runde im Tal der Ouysse zur Ruine der alten Mühle Moulin de Saut. Sie ist spektakulär zwischen die Felswände einer Schlucht gebaut. Ein ebenso spannendes Ziel für trittsichere Wanderer ist die Ruine des »Chateau des Anglais«, einer Festung aus der Zeit des Hundertjährigen Krieges, die hoch über dem hübschen Ort Autoire in einen Felsüberhang oben in der Klippe klebt.

Das Chateau des Anglais von Autoire

Die alten Festungen, die man an der Dordogne und am Lot als Chateau des Anglais bezeichnet, sind mitten in steilen Felswänden unter einem Felsüberhang erbaut.

Lascaux IV – das neue Museum an der Höhle von Lascaux

Wichtige Veränderungen gab es am Nachbau der Steinzeithöhle von Lascaux. Hier hat schon 2016 das neue Besucherzentrum Lascaux IV eröffnet. Dazu wurde die Höhle mit modernster Technik neu nachgebaut und es sind jetzt alle wichtigen Zeichnungen aus der Originalhöhle zu sehen. Wie im alten Lascaux II sind nicht nur die Wände und die Zeichnungen realistisch reproduziert, auch Temperatur und Raumklima der Höhle entsprechen weitgehend dem Original. In der zugehörigen Ausstellung werden mit Überblendtechnik und interaktiven Stationen die Maltechnik und die besonderen Details erläutert. Dort haben wir auch genug Zeit die Tiere noch einmal ganz genau zu betrachten. Es wurde viel darüber diskutiert, ob der Neubau wirklich notwendig ist. Uns hat vor allem die neue Ausstellung schnell überzeugt. Auf jeden Fall haben Sie jetzt auch im Hochsommer eine Chance Lascaux zu sehen, ohne ihr Ticket schon Tage vorher zu reservieren. Die Tickets holt man auch nicht mehr umständlich in Montignac, sondern inzwischen direkt am neuen Museum.

Lascaux IV – das neue Museum an der Höhle von Lascaux

Naturzeit aktiv »Im Tal der Dordogne«Die zweite Auflage erkennt Ihr auch am neu gestalteten Cover mit größerem Titel. Sie ist ab heute im Naturzeit Online-Shop und ab 7. Februar überall im Buchhandel erhältlich.

Eselwanderung auf Korsika

Der Stall in Mausoleo in den Bergen der Balagne bietet die Eselwanderung an der Tartagine leider nicht mehr an. Der Eselverleih hat den Betrieb eingestellt. Die Wanderung durchs Tartagine-Tal (Tour 6) ist aber auch ohne Esel lohnend. Ihr startet dazu am besten auf der anderen Talseite am Forsthaus (maison forestière) und wandert immer am Fluss entlang zu den beiden alten Bogenbrücken.

Wenn es Euch eher um die Eselwanderung als ums Tal der Tartagine geht, findet Ihr ein ganzes Stück näher an der Küste, in Santa Reparata di Balagna, eine Alternative. Bei Balagn’Ane könnt Ihr Ausflüge mit Esel zwischen einer Stunde und einem Tag buchen. Die Preise liegen zwischen €25 und €70 pro Esel. https://balagnane.business.site

Wenn Ihr mit Kindern und Esel richtig ins korsische Hochgebirge wollt, sind die Touren von Promenane (Seite 229, www.randonneé-ane-corse.com) die bessere Alternative. Hier könnt Ihr zum Beispiel auf einer der leichteren Etappen des GR 20 in einem Tag den Lac de Nino erwandern. Mit einer viertägigen Eselwanderung kommt Ihr auch bis zum Lac de Creno (Tour 16).

Hier gibt es noch ein paar konkrete Tipps zum Wandern mit Esel.

Sardinien im Winter – ein Selbstversuch

Wir sind keine Skifahrer und träumen an kalten Wintertagen gerne vom Meer und von wärmender Sonne. Schon seit Jahren werfen wir dann immer mal wieder einen neugierigen Blick in den Wetterbericht: Wie ist es denn eigentlich auf Sardinien im Winter?

Letztes Jahr war es dann so weit. Kurz vor Weihnachten haben wir uns auf den Weg gemacht. Normalerweise reisen wir mit einem Campingbus, aber diesmal haben wir uns für eine Kombi aus Ferienwohnung und Camper entschieden. Unser Nugget ist nämlich nicht so isoliert wie ein großes Wohnmobil und für echtes Wintercamping nur begrenzt geeignet. Unsere Recherche ergab maximal drei im Winter geöffnete Campingplätze auf Sardinien und unsere bisherige Erfahrung sagte uns, dass diese Information vermutlich nicht ganz zuverlässig ist… Wenn keine Gäste da sind, bleibt das Tor auch schon mal verschlossen oder der Campingplatz ist eine halbe Baustelle. So ging es uns jedenfalls vor einigen Jahren an Ostern. Die über Weihnachten gebuchte Ferienwohnung in der Nähe von Cagliari war also unsere Garantie für ein Badezimmer und eine warme Dusche in der Mitte der Reise.

Auch Cagliari stand schon lange auf unserer Liste. Um viel Zeit in der Stadt zu verbringen, war es uns im Sommer immer viel zu heiß. So lockte hier das archäologische Museum mit seiner Ausstellung über die Nuraghenkultur und ein Bummel durch die Altstadt. Es schien uns außerdem sinnvoll uns dorthin zu begeben, wo die Einheimischen leben, um geöffnete Läden und vielleicht auch einmal ein Café oder Restaurant zu finden.

Als wir dann am 21. Dezember früh am Morgen als eines der ersten Fahrzeuge von der Nachtfähre rollen, ist es in Golfo Aranci gerade erst dämmrig und wir beschließen langsam zu starten und uns erst einmal einen Frühstücksplatz mit Ausblick zu suchen. Beim ersten Tee des Tages geht vor uns über dem Meer die Sonne auf.

Um es etwas abzukürzen: es soll nicht der einzige Sonnenaufgang dieser Reise bleiben. Wir fahren zuerst die Ostküste hinunter. Fast alle Häuser am Meer sind verwaist, die Hotels sind geschlossen und nur selten stehen einige Autos auf einem der Parkplätze. Es ist nicht schwer einen schönen Platz zu finden und bald steigen unsere Ansprüche ins Unermessliche: ohne Meerblick geht gar nichts. Und da auch auf Sardinien im Winter die Sonne erst gegen 8 Uhr am Horizont erscheint, muss man nicht mal früh aufstehen, um ihr dabei zuzugucken.

Das Wetterglück ist uns hold in den ersten Tagen und wenn die Sonne auf den Strand scheint, sitzen wir barfuß im warmen Sand. Verzieht sie sich, machen wir lange Spaziergänge am Meer. Tagsüber ist es in unserem Bus meist warm genug, um die Tür offen zu lassen, und auch am Abend kommt die Heizung kaum zum Einsatz. So erscheint die Ferienwohnung im Vergleich zur Camperfreiheit nach den ersten fünf Tagen erst einmal wenig verlockend. Aber der Blick in den Wetterbericht belehrt uns eines Besseren: es bleibt noch zwei Tage warm, dann steht uns Regen bevor.

Eine Ferienwohnung hatten wir schon lange nicht mehr – auch wenn uns diese etwas ernüchtert. Die tolle Terrasse mit Meerblick, die auf den Fotos zu sehen war, liegt eine Etage höher und gehört eigentlich zur Wohnung der Vermieterin, die Heizung ist ein elektrischer Heizlüfter (einer für die ganze Wohnung) und die »Küche« verfügt über eine Kochplatte und eine Mikrowelle. Da ist unsere Busküche besser ausgestattet. Dafür haben wir hier ein Bose Soundsystem und eine edle Dusche mit Massagedüsen…

Leicht frustriert kürzen wir unseren Aufenthalt in der Ferienwohnung um zwei Tage, fühlen uns dann aber nach einer Phase der Umgewöhnung doch ganz wohl. Zur Abwechslung machen wir Ausflüge und versuchen abends auf einer Kochplatte ein leckeres Essen zu zaubern. Wir lernen Kochplatte und Heizlüfter nicht zur gleichen Zeit zu benutzen, weil dann im ganzen Haus die Sicherung rausfliegt. Wir entdecken die frischen Orangen, die man auf Sardinien im Winter an jeder Ecke kaufen kann und die Qualitäten unseres Mini-Backofens, probieren uns durch die Dolci Sardi, die es in jeder Bäckerei zu kaufen gibt und versuchen vergeblich ein halbwegs essbares Brot zu finden.

Hinter der Bastione di Saint Remy beginnen die Gassen der Altstadt von Cagliari. Rechts von diesem Tor liegt eine riesige Sonnenterrasse auf der es auch ein Café gibt.

Die Ausstellung im Archäologischen Museums in Cagliari über die Nuraghenkultur der Bronzezeit auf Sardinien ist einzigartig.

Am 24. Dezember fahren wir zum ersten Mal nach Cagliari und besuchen einen recht ungewöhnlichen Weihnachtsmarkt, sitzen an der Bastione di Saint Remy auf der Terrasse des Caffè degli Spiriti in der Sonne und lassen den Ausflug in einem der Strandcafés am Poettastrand ausklingen. Hier ist ordentlich was los, denn der Strand ist auch mit dem Fahrrad oder dem Bus von Cagliari zu erreichen. In der Lagune zwischen Stadt und Meer fressen dutzende Flamingos – noch mehr, als hier im Sommer zu sehen sind.

Den einzigen richtigen Regentag verbringen wir dann im Museum und tauchen ein in die Zeit der Nuraghenkultur. In den Vitrinen im Museum stehen eine beindruckende Sammlung an Bronzetti, der kleinen Figuren aus der Bronzezeit, die vor allem Krieger aber auch Tiere und wenige Alltagsszenen darstellen. Außerdem ist gerade auch eine Sonderausstellungen mit den riesigen Steinkriegern zu sehen, die am Monte Prama auf Sinis gefunden wurden. Sie ähneln den kleinen Bronzetti sehr, sind aber überlebensgroß. Entdeckt wurden die Figuren allerdings in vielen Bruchstücken, die man über 40 verschiedenen Figuren zuordnen kann. Man geht daher davon aus, dass das Heiligtum am Monte Prama von Feinden des Nuraghenvolkes gewaltsam zerstört wurde.

Sieht fast aus wie in der Wüste: Am breiten Sandstrand an der Spiaggia Su Giudeu sind im Dezember nur wenige Spaziergänger unterwegs.

Am Ende unserer Zeit in der Ferienwohnung haben wir nochmal vier Tage, um zum Hafen zurückzufahren. Von Lieblingsort zu Lieblingsort wollen wir uns die Küste hinaufarbeiten. Das erste Ziel sind die langen Strände westlich von Cagliari. An der Spiaggia Su Giudeu treffen wir tatsächlich auf einen geöffneten Wohnmobilstellplatz, an dem wir windgeschützt die Nacht verbringen. Noch ein Stück weiter in Porto Pino gibt es dann einen weiteren Platz mit Strom und Entsorgung auf einem ganzjährig zugänglichen Parkplatz. Aber wir wollen noch weiter zur Hochebene Giara di Gesturi mit ihren kleinen Wildpferden. Die letzte Station soll am Sylvesterabend die Halbinsel Sinis sein.

Auf Sardinien gibt es viele Spuren der Besiedelung aus der Stein- und Bronzezeit, die man alle auch im Winter besuchen kann. Das hier ist das Nuraghendorf Serra Orios.

Auf der Giara erleben wir noch einmal, was uns schon am Anfang unserer Reise faszinierte: im Winter ist Sardinien grün. Die meisten Pflanzen der Macchia sind immergrün. Auch die größeren wie Korkeiche und Steineiche behalten ihre Blätter, so dass man nur wenige Bäume mit kahlen Ästen zu sehen kriegt. Der Erdbeerbaum trägt Blüten und Früchte gleichzeitig und ab und zu leuchten auch andere Blüten aus der Vegetation. Auf den Hochebenen bei Dorgali sind wir sogar durch fettes, grünes Gras gewandert – ein wirklich ungewöhnlicher Anblick auf Sardinien. Der Pauli Majori auf der Giara di Gesturi hat dann viel Wasser und die Pferdchen suchen sich zu dieser Jahreszeit wohl andere Plätze – jedenfalls begegnet uns nur eine kleine Gruppe. So wenige Pferde haben wir hier noch nie gesehen.

Die kleinen Wildpferde auf der Giara di Gesturi sind im Sommer ziemlich zuverlässig an der Wasserfläche des Pauli Maiori anzutreffen. im Winter ist das schwieriger, weil es auch an anderen Stellen der Hochebene genug zu fressen gibt.

Etwas enttäuscht machen wir uns auf den Weg nach Sinis und erleben die nächste Überraschung. Auf dem kleinen Platz hinter dem Strand von Pallosu stehen bereits fünf Wohnmobile. Bisher sind wir nur vereinzelt anderen Campern begegnet. Die Surfbretter auf dem Dach und die wehenden Neoprenanzüge am Gepäckträger verraten den Grund: in der Bucht treffen sich die Surfer – auch die mit Wohnmobil.

Der 31. Dezember ist noch einmal ein Sonnentag und ein kleines Geschenk. Wir verbringen den Vormittag mit Buch und heißem Tee am Strand und machen am Nachmittag eine kleine Wanderung. Um Mitternacht begrüßen wir das neue Jahr am Meer – ohne Feuerwerk aber mit Meeresrauschen und unter einem kugelrund am klaren Himmel leuchtenden Mond.

Der perfekte Anfang eines neuen Jahres – jedenfalls bis uns sehr früh am Morgen der auffrischende Wind unsanft aus dem Schlaf schaukelt. So treten wir die Fahrt zur anderen Inselseite etwas früher an, als geplant, denn windgeschützte Plätze sind auf Sinis eher rar. Auf der anderen Inselseite beruhigt sich der Wind, aber auf der Heimfahrt wackelt die Fähre doch beträchtlich und wir wissen jetzt, dass wir beide halbwegs seefest sind. Nachdem uns Wetter Online verrät, dass der Sturm auf Sardinien noch ein paar Tage weitertobt, beglückwünschen wir uns zu unserem Timing und blicken auf eine ganz besondere Reise zurück.

Sardinien im Winter? Jederzeit wieder!

Su Pallosu auf der Halbinsel Sinis am 31. Dezember 2017.

Unsere Erfahrungen in Stichpunkten:

Das Wetter: Wir hatten in den letzten Tagen des Jahres Temperaturen an der Küste Sardiniens zwischen 8 und 21 Grad, so dass es kein Problem war im Camper zu übernachten. Auf der Passhöhe von Silana war aber die Straße mit erstem Schnee weiß überpudert, so dass Winterreifen nicht schaden können. Wir hatten während der Reise nur einen Tag mit Dauerregen und zwei bis drei Tage mit starkem Wind. Das ist aber auch immer Glücksache. Die Regenfälle haben in diesem Jahr wohl sehr spät eingesetzt und selbst das Wasser war lange warm. Wir waren nicht im Meer, andere zur gleichen Zeit Reisende jedoch schon.

Was kann man machen: In der Sonne sitzen, endlose Strandwanderungen an beinahe menschenleeren Stränden, wandern an der Küste, nuraghische Stätten ohne Gedränge besichtigen. Die meisten Museen und archäologischen Stätten waren an Weihnachten wieder Erwarten geöffnet. Köstliche frische Orangen essen!

Unterkunft:

Hotel: Die meisten Hotels und viele Ferienwohnungen an der Küsten sind im Winter geschlossen. Wir haben unsere Unterkunft über booking.com gefunden. Touristeninformationen, die Unterkünfte vermitteln könnten, sind im Winter ebenfalls geschlossen. Einfach vor Ort suchen ist daher nicht erfolgversprechend. Buchen Sie besser vor und achten Sie bei der Wahl ihrer Ferienwohnung darauf, dass sie eine Heizung hat.

Camping: Als ganzjährig geöffnet gelten der Camping Telis und der Camping Le Cernie bei Arbatax und der Camping Nurapolis an der Westküste auf der Halbinsel Sinis. Einen ganzjährig frei zugänglichen, aber nicht besonders schönen, kostenpflichtigen Wohnmobilstellplatz gibt es in Porto Pino. Am anderen Ende der Insel kann man am Stellplatz Punta Maragnani am Ortsrand von Valledoria unterkommen. Der Platz ist einfach, hat aber eine V/E und tolle Stellplätze über dem Meer. Mit dem Wohnmobil frei stehen, kann man zu dieser Zeit fast überall.

Versorgung: Läden und Restaurants finden Sie nicht in den Touristenorten an der Küste, sondern in den Städten in denen Einheimische leben. In Cagliari waren auch die Strandcafés geöffnet, ansonsten haben wir nur noch am Lido Orri bei Tortoli ein offenes Café am Meer gesehen. Sie Strandrestaurants und Strandhotels sind geschlossen.

Sardinien mit Kindern, 4. Auflage 2018Literatur: Der frühe Winter und das Frühjahr sind auf Sardinien eine sehr gute Zeit zum Wandern. Die passenden Ausflüge in die wilde Natur der Insel gibts in unserem Wanderführer »Sardinien mit Kindern«. Eigentlich ist das Buch speziell für Familien konzipiert, die Tourenvorschläge eignen sich aber auch sehr gut für Erwachsene, die das Wandern eher entspannt angehen möchten.

Unser Fazit: Sardinien im Winter ist das perfekte Reiseziel für alle, die einsame, wilde Landschaften mögen und die es im Hochsommer eher in den Norden zieht. Die Temperaturen sind ähnlich und außerhalb der Sommersaison reist man auch auf Sardinien durch einsame Landschaften. Es ist viel einfacher als im Sommer mit Einheimischen ins Gespräch zu kommen, und statt einer Insel mit buntem Touristenspektakel erlebt man einfach das ganz alltägliche Sardinien.

Sardinien Küstenwanderung

Neue Touren für »Sardinien mit Kindern«

Seit Juli 2019 gibt es jetzt unsere Neuauflage zum bewährten Familienwanderführer Sardinien mit Kindern. Mit 14 neuen Touren unterscheidet sich unsere vierte Auflage recht deutlich von ihrem Vorgänger. Unter den neuen Touren sind viele kürzere Wanderungen in Küstennähe, die sich auch gut für Familien mit jüngeren Kindern eignen.

Eselwandern in der Ogliastra, Tour 43 – Sardinien mit KindernMarina di Gairo, Tour 41 – Sardinien mit Kindern

Nachdem die Ausritte auf dem Pferdehof Morgenstern in der letzten Auflage von Sardinien mit Kindern bei Euch so beliebt waren, haben wir eine weitere schöne Möglichkeit zum Reiten gesucht und gefunden. In Arbatax könnt Ihr mit Eseln an der Küste entlangwandern. Diese und zwei weiterere Touren verdanken wir der Zusammenarbeit mit der Naturpädagogin Christine Wolfangel, die mit ihrer Familie in Tortoli auf Sardinien zu Hause ist.

Hier haben wir für Euch Tipps zum Wandern mit einem Esel zusammengestellt.

Wandern auf Caprera, Tour 1 + 2, Sardinien mit Kindern

Ein echtes Highlight sind dann die beiden kurzen Wanderungen auf der abgelegenen Insel Caprera. Auch die kurzen Küstenwege an der Spiaggia Rena Majore ganz im Norden und an der hinreißenden Cala di Giunco und ganz im Süden gefallen uns besonders gut. Für alle die den Süden der Insel lieben, haben wir auch noch einen Stadtspaziergang durch Cagliari und den spannenden Aufstieg zum Castello di Aquafredda ins Buch aufgenommen. Das war ein erster Blick auf unsere neuen Tourenvorschläge, aber noch nicht alles. Ihr seht, es gibt in der Neuauflage »Sardinien mit Kindern« richtig viel zu entdecken.

Torre de bari

 

Sardinien mit Kindern, 4. Auflage 2018Das hier ist das neue Cover der aktuellen Auflage. Ihr bekommt sie überall im Buchhandel und natürlich auch in unserem Online-Shop. Dort gibt es auch eine Leseprobe, so dass ihr schon mal einen Blick ins Buch werfen könnt.

 

Neuer Schilderwald auf Elba

Nichts bleibt wie es war, denn stetig ist der Wandel….

Unsere Autorin Inge Krauss war auch dieses Jahr Mitte Mai auf der Insel Elba und musste leider feststellen, dass nach über 15 Jahren das Wegenetz mit den Ausschilderungen und Markierungen nun komplett umgestaltet und neu durchnummeriert wurde.

Die alten Holzwegweiser werden nach und nach durch weiße wetterbeständigere Wegtafeln ersetzt. Bei dieser Gelegenheit wurden auch die Wegnummern geändert, weshalb ist nicht ersichtlich. Auf den Wanderkarten die zur Übersicht an manchen Wanderausgangspunkten stehen sind noch die alten Wegnummern angegeben.

Die Nummern sind aber meist mit etwas Phantasie noch gut abzuleiten.

Aus der Wegnummer 3 wurde nun >103
Aus der Wegnummer 13 >113
Aus der Wegnummer 39> 139
Aus der Wegnummer 48 > 248

Vorher und Nachher. Der Wegweiser am Abzweig Canali auf 395 Meter von Zanca kommend zur Madonna del Monte.

Etwas umfangreicher sind die Änderungen der Beschilderung bei folgenden drei Touren:

Tour 29: Punta della Zanca und la Cotaccia

Weg Nr. 116 von Zanca zur la Cotaccia I und Punta della Zanca ist nun als Weg Nr. 150 ausgeschildert. Oben im Gebüsch steht noch der alte Holzwegweiser mit der Nr. 116. Das im Text erwähnte große Hinweisschild Mare ist durchgebrochen und nur noch zur Hälfte sichtbar. Unterhalb dieses Schildes beginnt der Schotterpfad. Diesem folgt man ca. 8 Minuten bis zu einer Weggabelung.

Der Holzwegweiser, den Sie im Buch auf Seite 160 auf dem Foto sehen können, wurde abmontiert. Nun weist nur eine rotweiße Markierung mit der Nr. 150 auf einem Stein am Boden den richtigen Weg, nach Westen. Bitte nicht geradeaus gehen!

Geradeaus geht es steil bergab zwar auch ans Wasser mit Aussicht auf die kleinen „Mini-Inseln“ la Formiche della Zanca, aber das ist nicht unser Ziel.

Der Abzweig zum Aussichtspunkt Punta della Zanca ist nun extra ausgeschildert und nicht mehr zu verfehlen: Weg Nr. 150E, wenige Minuten nach dem Abzweig mit dem mit der Nr.150 markierten Stein.

Tour 27: Küstenweg nach Patresi

Der Weg ist im Buch mit der Wegnummer 117 beschrieben. Der Holzwegweiser mit der Nr. 117 bei der Straßenlaterne existiert noch. Unterwegs am Weg wurden jedoch bereits neue Schilder mit der Nr. 150 auf Mauern und Steinen angebracht.

Tour 42: Aufstieg zum Leuchtturm

Dies ist nun der Weg Nr. 139. Die handgeschriebenen Wegweiser mit der Aufschrift »Faro« wurden alle entfernt und durch rot-weiße Metalltafeln ersetzt. Man folgt nun dem Hinweis Monte Poro (Der Faro wird nirgends erwähnt)

Generell wird rund um diesen Berg gerade sehr viel neu erschlossen und es entstehen neue »Fahrwege« für Mountainbike und Co.

Momentan ist dies die einzige Karte mit den aktuellen Wegnummern: 4Land Isola D’Elba, www.4land.it

Text und Infos: Inge Kraus

Camping am See

Unsere Naturzeit »Special Places«

Um unsere Bücher aktuell zu halten, sind wir häufig und lange unterwegs. Wir reisen dabei mit einem kompakten Campingbus und so haben wir im Laufe der Jahre ziemlich viele Campingplätze kennengelernt. Auf vielen haben wir uns wohlgefühlt aber einige mögen wir so sehr, dass wir immer wieder dorthin zurückkehren. Diese ganz persönlichen »Special Places« möchten wir hier mit Euch teilen.

Kamp Klin

Fast alle unsere Lieblingsplätze sind nicht sehr groß und eher einfach. Riesenplätze mit Animation, großem Programm und ADAC Prämierung sind weniger unser Ding. Camping bedeutet für uns an schönen Plätzen möglichst nahe an der Natur zu stehen. Einfache Sanitärausstattung nehmen wir dafür gerne in Kauf.

Ursprünglich war unsere Liste als Top-Ten angedacht, aber schon beim spontanen »Brainstorming« wurde sie immer länger. Wir haben unsere »Special Places« also zur besseren Übersicht unterteilt. Da die Sommerferien vor der Tür stehen beginnen wir mit dem Meer.

10 tolle Campingplätze am Meer

5 naturnahe Campingplätze in den Bergen

5 naturnahe Campingplätze am Fluss

Es warten noch auf euch:

Naturzeit »Special-Places« am See

Mit Kindern ins Tiroler Unterland

Nach Kufstein auf die Fes­tung, zu einer spannenden Klammwanderung oder in die Gletschereiswelt des Hinter­tuxer Gletschers im hintersten Winkel des Zillertals – im kinderfreundlichen Tiroler Unterland könnt Ihr bei Wanderungen, Besichtigun­gen und Exkursionen eine Menge erleben. Am schönsten ist es, wenn die Sonne scheint. Aber auch bei Regen­wetter wird großen und kleinen Besuchern ganz sicher nicht lang­wei­lig.

Bergspielplatz und Gipfelglück – Wandern mit Kindern in den Tiroler Bergen

Weitental Hintertux

Eindrucksvolle Berglandschaft im Weitental in Hintertux

Das Tiroler Unterland umreißt die Region nördlich und südlich des Inntals. Die östliche Grenze liegt im Salzburger Land, die westliche im Umland von Inns­bruck. Das Markenzeichen der Region sind ihre eindrucksvollen Berg­landschaf­ten: Kitzbüheler Alpen, Wilder Kaiser, Wildschönau und Alpbachtal sind nur einige bekannte Namen, die untrennbar mit großartigen Aussichten und erhabenen Eindrücken verbunden sind. Vielerorts hat man sich dabei gerade auf Familien eingerichtet. Fantasievoll gestaltete Bergspielplätze, auch Bergerlebniswelten genannt, machen so manche Gipfelbesteigung zu einem abwechslungsreichen Abenteuer, bei dem auch Kinder voll auf Ihre Kosten kommen. Wird es im Hochsommer für Bergtouren zu heiß, locken gleich mehrere aufregende Wege mit Brücken und Treppchen durch schattig-feuchte Schluchten wie Gießenbachklamm, Kundler Klamm, Tiefenbachklamm, Wolfsklamm oder die abgelegene Kaiserklamm.

Wildsee und Wildalm

Die Wildalm am Wildsee ist ein besonders attraktives Wanderziel (Tour 3)

Wandern in der Wolfsklamm

Die Klammen im Tiroler Unterland eignen sich wunderbar für Sommerwanderungen. Hier seht Ihr die Wolfsklamm (Tour 34) und den Wasserfallweg in Hintertux (Tour 39).

Trampolin und Niederseilgarten – Bergspielplätze im tiroler Unterland

Ausflugsziele im Tiroler Unterland

Auch in den Tälern gibt es allerhand zu entdecken – dazu zählt das mittelalterliche Rattenberg genauso wie die moderne Einkaufsstadt Wörgl. Die Anzahl interessanter Ausflugsziele zu verschiedensten Themen ist im Unterland so groß und vielfältig, dass sie spielend selbst einen mehrmonatigen Aufenthalt immer wieder neu und spannend gestalten würde: Freizeitparks, Hochseilgärten, Erlebnisbäder und Seen, Sommerrodelbahnen, Museen, Wildparks und Schaubetriebe sind nur einige der besonders familiengerechten Anziehungs­punkte.

Outdoorabenteuer für Familien im Tiroler Unterland

Baden am Achensee

Dieser Badeplatz am Achensee ist das Ziel unserer Tour 31.

Neben Bergwandertouren gibt es in den Tiroler Bergen für Familien viele weitere spannende Möglichkeiten, die Natur zu erleben und neue Erfahrungen zu sammeln. Besonders beliebt sind die Badeseen und alles, was auf irgendeine Weise mit Wasser zu tun hat. Ganz den individuellen Bedürfnissen folgend kann man im Wasser plantschen, ein Tretboot chartern, sich auf eine beschauliche Paddeltour begeben und sogar zu einer frisch-spritzigen Raftingtour aufbrechen. Größere Kinder entdecken vielleicht den Trendsport SUP für sich, bei dem man ein Surfbrett mit dem Paddel vorwärtsbewegt, oder versuchen sich im Urlaub am Kitesurfen. Noch mehr Abenteuer im Freien versprechen Kletter­touren aller Art. Außer dem klassischen Klettern an Felswänden, werden auch Canyoningtouren durch Flusstäler angeboten. Vielerorts gibt es auch in Kletterhallen oder Hochseilgärten die Gelegenheit, erste Erfahrungen zu sammeln und die eigenen Grenzen zu testen.

Teufelsgasse

Auf dem Weg zur Teufelsgasse (Tour 7)

Die Tiroler Berge sind das richtige Ziel für Euch? Dann werft hier einen Blick in unser neues Reisehandbuch. Das Inhaltsverzeichnis gibt Euch einen ersten Überblick über alle Touren mit Gehzeit und Altersempfehlung.

Basistext und Fotos: Christian Winkler