Autor: Stefanie Holtkamp

Naturnahe Campingplätze in den Bergen

Camping Fafleralp Einfacher Bergcamping im Wallis in der Schweiz. Das Camp liegt am Ende der Stichstraße ins Lötschental. Der Platz ist von Mai bis Oktober geöffnet, www.camping-fafleralp.ch Ausstattung: Kiosk am Parkplatz mit kleinen Speisen, an dem auch die Campinggebühr bezahlt wird, Container mit einer Handvoll Duschen und WCs. Sonst nichts! Warum wir diesen Platz so lieben: Das Campinggelände liegt direkt am eiskalten, klaren Bergbach und ist umgeben von einer grandiosen Bergkulisse. Im Hügel hinter der Zeltwiese pfeifen die Murmeltiere und mit etwas Glück kann man sie auch beobachten. In den Sanitäranlagen gibt es echtes Lötschentaler Quellwasser. Wenn man sich überhaupt vom Platz wegbewegen möchte, wir sitzen hier gerne mal einen halben Tag am Bachufer, gibt es gleich mehrere schöne Wanderungen zur Auswahl. Das kann man hier tun: Geht man immer am Fluss entlang weiter ins Tal hinein, kommt man zu einem idyllisch gelegenen Bergsee und erreicht dann nach einer guten Stunde auf dem Gletscherlehrpfad das Gletschertor des Langgletschers. In knapp 3 Stunden kann man bis auch zur Anenhütte hinaufsteigen. In der anderen Richtung geht es …

Neuer Schilderwald auf Elba

Nichts bleibt wie es war, denn stetig ist der Wandel…. Unsere Autorin Inge Krauss war auch dieses Jahr Mitte Mai auf der Insel Elba und musste leider feststellen, dass nach über 15 Jahren das Wegenetz mit den Ausschilderungen und Markierungen nun komplett umgestaltet und neu durchnummeriert wurde. Die alten Holzwegweiser werden nach und nach durch weiße wetterbeständigere Wegtafeln ersetzt. Bei dieser Gelegenheit wurden auch die Wegnummern geändert, weshalb ist nicht ersichtlich. Auf den Wanderkarten die zur Übersicht an manchen Wanderausgangspunkten stehen sind noch die alten Wegnummern angegeben. Die Nummern sind aber meist mit etwas Phantasie noch gut abzuleiten. Aus der Wegnummer 3 wurde nun >103 Aus der Wegnummer 13 >113 Aus der Wegnummer 39> 139 Aus der Wegnummer 48 > 248 Etwas umfangreicher sind die Änderungen der Beschilderung bei folgenden drei Touren: Tour 29: Punta della Zanca und la Cotaccia Weg Nr. 116 von Zanca zur la Cotaccia I und Punta della Zanca ist nun als Weg Nr. 150 ausgeschildert. Oben im Gebüsch steht noch der alte Holzwegweiser mit der Nr. 116. Das im Text …

10 naturnahe Campingplätze am Meer

Hier kommen zehn Campingplätze am Meer, die wir besonders mögen. Die ersten sechs liegen am Mittelmeer auf den Inseln Sardinien und Korsika mit ihren traumhaft schönen Stränden. Die letzten vier Plätze eignen sich für alle, die die Ostsee lieben. Neben der mecklenburgischen Ostseeküste mit den Inseln Rügen und Usedom sind hier auch Lettland und Estland vertreten. Beide Länder sind ein echtes Paradies, wenn ihr gerne naturnah campt. Camping Acapulco Schön gelegener Campingplatz am Meer am Ortsrand von Palau im Norden der Insel Sardinien. Geöffnet März bis Oktober. www.campingacapulco.com Ausstattung: gute, aber eher einfache Sanitäranlagen, gemütliches Restaurant mit guter Küche, WLAN in der Nähe der Rezeption, Warum wir diesen Platz so mögen: Die schönsten Stellplätze liegen leicht erhöht im vorderen Bereich und haben Meerblick. Am Platz gibt es eine kleine, extrem nette Badebucht zwischen dicken Steinen. Die Sanitäranlagen sind zwar nicht ganz so schick, dafür spült man hier mit Meerblick. Um nach Palau zu kommen, spaziert man auf einem Pfad immer an der Küste entlang. In Palau gibt es dann viele kleine Läden und auch die …

Camping am See

Unsere Naturzeit »Special Places«

Um unsere Bücher aktuell zu halten, sind wir häufig und lange unterwegs. Wir reisen dabei mit einem kompakten Campingbus und so haben wir im Laufe der Jahre ziemlich viele Campingplätze kennengelernt. Auf vielen haben wir uns wohlgefühlt aber einige mögen wir so sehr, dass wir immer wieder dorthin zurückkehren. Diese ganz persönlichen »Special Places« möchten wir hier mit Euch teilen. Fast alle unsere Lieblingsplätze sind nicht sehr groß und eher einfach. Riesenplätze mit Animation, großem Programm und ADAC Prämierung sind weniger unser Ding. Camping bedeutet für uns an schönen Plätzen möglichst nahe an der Natur zu stehen. Einfache Sanitärausstattung nehmen wir dafür gerne in Kauf Ursprünglich war unsere Liste als Top-Ten angedacht, aber schon beim spontanen »Brainstorming« wurde sie immer länger. Wir haben unsere »Special Places« also zur besseren Übersicht unterteilt. Da die Sommerferien vor der Tür stehen beginnen wir mit dem Meer. 10 tolle Campingplätze am Meer Naturnahe Campingplätze in den Bergen Es warten noch auf euch: Naturzeit »Special-Places« am Fluss Naturzeit »Special-Places« am See

Mit Kindern ins Tiroler Unterland

Nach Kufstein auf die Fes­tung, zu einer spannenden Klammwanderung oder in die Gletschereiswelt des Hinter­tuxer Gletschers im hintersten Winkel des Zillertals – im kinderfreundlichen Tiroler Unterland könnt Ihr bei Wanderungen, Besichtigun­gen und Exkursionen eine Menge erleben. Am schönsten ist es, wenn die Sonne scheint. Aber auch bei Regen­wetter wird großen und kleinen Besuchern ganz sicher nicht lang­wei­lig. Bergspielplatz und Gipfelglück – Wandern mit Kindern in den Tiroler Bergen Das Tiroler Unterland umreißt die Region nördlich und südlich des Inntals. Die östliche Grenze liegt im Salzburger Land, die westliche im Umland von Inns­bruck. Das Markenzeichen der Region sind ihre eindrucksvollen Berg­landschaf­ten: Kitzbüheler Alpen, Wilder Kaiser, Wildschönau und Alpbachtal sind nur einige bekannte Namen, die untrennbar mit großartigen Aussichten und erhabenen Eindrücken verbunden sind. Vielerorts hat man sich dabei gerade auf Familien eingerichtet. Fantasievoll gestaltete Bergspielplätze, auch Bergerlebniswelten genannt, machen so manche Gipfelbesteigung zu einem abwechslungsreichen Abenteuer, bei dem auch Kinder voll auf Ihre Kosten kommen. Wird es im Hochsommer für Bergtouren zu heiß, locken gleich mehrere aufregende Wege mit Brücken und Treppchen durch schattig-feuchte Schluchten wie …

Lacs d'Ayous imd Vallée d'Ossau

Eine Reise durch die Pyrenäen

Die 430 Kilometer lange Gebirgs­kette der Pyrenäen trennt die Iberische Halbinsel vom Rest Europas. Rund 200 Gipfel im Zentrum des Gebirges überschreiten die 3.000-Meter-­Gren­ze und einige wenige sind noch vergletschert. Damit gehören die Pyrenäen zu den höchsten und größten Gebirgen in Europa und sind eine der schönsten und ursprünglichsten Wanderregionen Europas. Landschaftlich, klimatisch und kulturell unterscheidet sich die Südseite von der Nordseite der Berge und die Mittelmeerküste vom Altlantik. Der Roadtrip quer durch die Pyrenäen und von Meer zu Meer ist spannend, abwechslungsreich und voller neuer Eindrücke – egal ob ihr im Camper, mit dem Motorrad oder einem PKW auf die Reise geht. Naturparadies Pyrenäen Die ungewöhnlichste Sehenswürdigkeit der Pyrenäen ist ihre wilde, noch sehr ursprüngliche Natur. Geier, Stein­adler, Wildkatze und die üblichen Bergbewohner wie Gämse, Steinbock und Murmeltier sind hier zu Hause. Inzwischen soll es auch wieder freilebende Braunbären geben, denen ihr aber sicher nicht begegen werdet. Häufig zu sehen sind dagegen die meist in Gruppen am Himmel kreisenden Gänsegeier. Nationalparks in den Pyrenäen Auf dem Gebiet der Pyrenäen gibt es drei Nationalparks. Das größte …

Berge oder Meer? Familienurlaub in der Südtoskana.

Im der Südtoskana und auf der Insel Elba gibt es beides: Berge und Meer. Spannende Küstenwege und Bergpfade mit weitem Ausblick locken zum Wandern, lange Sandstrände und versteckte kleine Buchten mit glasklarem Wasser zum Baden und Relaxen. Wenn es eine Pause vom Meer und vom Outdoorabenteuer braucht, lockt ein Bummel durch die schmalen Gassen der schönen kleinen Städte mit Mittelalterflair. Ein Besuch in einer der vielen alten Kirchen, ein Cappuccino auf der Piazza und ein großes Eis aus der Gelateria sorgen für kulturelle Akzente und das echte italienische Urlaubsfeeling. In der Südtoskana Die Region der südlichen Toskana, die man auch Maremma nennt, beginnt in Piombino und reicht an der Küste bis zum Monte Argentario, der nur durch drei Nehrungen mit dem Festland verbunden ist. Im flachen Wasser zwischen den Landzungen leben besonders viele Wasservögel. An der Küste der Maremma gibt es lange Sandstrände und einen Naturpark. Der Parco Naturale Monti dell’Uccellina liegt an der Mündung des Ombrone ins Meer. Ein Teil des Parkgeländes ist flaches Sumpfgebiet, der andere mit Wald bewachsenes Hügelland. Zwei alte Wachtürme …

Ein Fahrradwochenende auf dem Chiemseeradweg

Als größtes Gewässer in Bayern wird der Chiemsee auch das bayerische Meer genannt. Ein gut markierter Radweg mit Badeplätzen, Stationen zur Vogelbeobachtung und gemütlichen Biergärten führt am Ufer entlang und macht den See zum perfekten Ziel für ein echtes Familien-Fahrrad-Abenteuer. Prien am Beginn und Übersee am Ende unserer Route sind von München mit dem Zug erreichbar, viele Campingplätze und Hotels bieten Unterkunft und machen es leicht die fast 60 km lange Runde in kindgerechte, dem Alter der Radler angepasste Häppchen zu teilen. So bleibt dann genug Zeit für eine Runde Minigolf, eine Tour mit dem Kanu, den Besuch im Hochseilgarten oder einen Balanceakt auf dem Surfbrett – Stand Up Paddling heißt die trendige Sportart und die Boards werden überall am See verliehen. Prien – Gstadt: 13,5 km Die erste Etappe zwischen Prien und Gstadt ist landschaftlich besonders reizvoll und unser Tipp für alle, die nur einen Tagesausflug planen. Am Parkplatz weisen uns die gelben Schilder des Chiemseerundweges den Weg Richtung Norden. Schnell liegt das Priener Stadtgebiet hinter uns und an der Fischhütte Reiter folgt eine …

Neue Auflage »Korsika mit Kindern«

Seit dem 22. Februar 2018 gibt es im Buchhandel die neue Auflage zu »Korsika mit Kindern«. Unsere sechste Auflage des Buches ist natürlich aktualisiert und wir haben, über die Insel verteilt, fünf neue Touren aufgenommen. Besonders gut gefällt uns die kleine Gipfeltour auf die Punta Vacca Morta, die in der Länge ganz einfach variiert werden kann. Auch an der Casa di Roccapina, dem neuen Museum über das geologische Phänomen der Tafonisteine, gibt es eine Kurzwanderung, die sich als echter Entdeckerpfad erwiesen hat… Mehr Infos und einen Blick ins Buch gibt es hier.

Keine Rentiere mehr in Strasen

  Die Familie Hoffman ist mit ihren Rentieren in den hohen Norden ausgewandert und das Samidorf in Strasen ist leider verwaist und geschlossen. In dem winzigen Ort, der wegen seiner tierischen Bewohner gerne als Exotendorf betitelt wurde, leben, neben den üblichen Bewohnern eines Dorfes, jetzt nur noch Alpakas und Wasserbüffel. Besonders nett ist es bei den Lamas, die Kinder auch auf der Weide besuchen dürfen. Mit Anmeldung ist auch ein Spaziergang mit Alpaka möglich.