Alle Artikel mit dem Schlagwort: Familienwandern

Neue Auflage zu »Im Tal der Dordogne«

Der Naturzeit aktiv Wanderführer zum »Tal der Dordogne« hat sich in den letzten Jahren zu einem unserer beliebtesten Bücher entwickelt. Das freut uns wirklich sehr. Die malerischen Flusstäler mit ihren mittelalterlich wirkenden Dörfern sind wirklich ein außergewöhnlich reizvolles Reiseziel. Im Februar 2018 kommt jetzt die erste Neuauflage des Buches. Alle Informationen sind wieder auf dem neuesten Stand. Außerdem haben wir auch einige schöne neue Wanderungen entdeckt, so dass ihr jetzt 42 Touren zur Auswahl habt. Diese neuen Touren gefallen uns besonders: die Klippenwanderung in Bregues, im stillen Tal des Célé, und die kurze Runde im Tal der Ouysse zur Ruine der alten Mühle Moulin de Saut. Sie ist spektakulär zwischen die Felswände einer Schlucht gebaut. Ein ebenso spannendes Ziel für trittsichere Wanderer ist die Ruine des »Chateau des Anglais«, einer Festung aus der Zeit des Hundertjährigen Krieges, die hoch über dem hübschen Ort Autoire in einen Felsüberhang oben in der Klippe klebt.  Lascaux IV – das neue Museum an der Höhle von Lascaux Wichtige Veränderungen gab es am Nachbau der Steinzeithöhle von Lascaux. Hier hat …

Sardinien Küstenwanderung

Neue Touren für »Sardinien mit Kindern«

Seit Juli 2019 gibt es jetzt unsere Neuauflage zum bewährten Familienwanderführer Sardinien mit Kindern. Mit 14 neuen Touren unterscheidet sich unsere vierte Auflage recht deutlich von ihrem Vorgänger. Unter den neuen Touren sind viele kürzere Wanderungen in Küstennähe, die sich auch gut für Familien mit jüngeren Kindern eignen. Nachdem die Ausritte auf dem Pferdehof Morgenstern in der letzten Auflage von Sardinien mit Kindern bei Euch so beliebt waren, haben wir eine weitere schöne Möglichkeit zum Reiten gesucht und gefunden. In Arbatax könnt Ihr mit Eseln an der Küste entlangwandern. Diese und zwei weiterere Touren verdanken wir der Zusammenarbeit mit der Naturpädagogin Christine Wolfangel, die mit ihrer Familie in Tortoli auf Sardinien zu Hause ist. Ein echtes Highlight sind dann die beiden kurzen Wanderungen auf der abgelegenen Insel Caprera. Auch die kurzen Küstenwege an der Spiaggia Rena Majore ganz im Norden und an der hinreißenden Cala di Giunco und ganz im Süden gefallen uns besonders gut. Für alle die den Süden der Insel lieben, haben wir auch noch einen Stadtspaziergang durch Cagliari und den spannenden Aufstieg zum …

Dem Winter ein Schnippchen schlagen…

Die Provence gilt als eine der sonnigsten Regionen Frankreichs und wenn nicht gerade der Mistral pustet, kann man hier auch schon im Frühjahr in der Sonne sitzen und im T-Shirt wandern gehen. Regina Stockmann hat mit besonderem Geschick und viel Erfahrung im Aufspüren familientauglicher Wanderstrecken 40 abenteuertaugliche und landschaftlich interessante Routen zusammengestellt. Sie sind eher kurz und knackig und führen zu besonders spannenden Zielen, von denen die Provence einige zu bieten hat. Reizvoll sind zum Beispiel die vielen Höhlen, die die Kalksteinberge im Landesinneren durchlöchern. Auf mehreren Wanderrouten kommen wir an kleineren Grotten vorbei, die mit Taschenlampe gut erforscht werden können. Gemauerte Hirtenhäuser, rote Ockerfelsen, ein Zedernwald mit Kletterbäumen oder eine kleine Kapelle – die Ziele sind vielfältig. Zur Provence gehört aber natürlich auch das Mittelmeer. In Richtung Cote d’Azur fällt dort das Land steil zum Wasser ab und es gibt einige Wanderwege, die mit grandiosem Meerblick auf den Klippen entlang führen. Die Badebuchten sind dort eher klein und im Hochsommer ist dieser Küstenabschnitt immer sehr gut besucht. Noch einmal ganz anders ist die Küstenlandschaft der Camarque, wo wir in flachen Lagunen Flamingos, Reiher und …

Mit einem Esel unterwegs

Sie möchten Kinder zu einer längeren Wanderung motivieren? Vielleicht sogar mehrere Tage auf einem Weitwanderweg unterwegs sein? Nehmen Sie einen Esel mit und ihr Nachwuchs ist plötzlich begeistert dabei! Eseln eilt nicht der beste Ruf voraus. Es heißt, sie seien dumm und starrköpfig. Dabei verhalten sich Esel einfach nur so, wie es für ihr Überleben sinnvoll ist. Ebenso wie Pferde sind sie Herdentiere. Ihr Verhalten ist aber in vielen Situationen anders, als das ihrer größeren Verwandten. Wenn ein Pferd erschrickt, rennt es davon. Eine Eselherde sucht beim Angriff eines Raubtieres ihr Heil nur selten in der Flucht. Dazu sind Esel gar nicht schnell genug. Sie bilden stattdessen einen Kreis um die Jungtiere – die Hinterhufe auf die Angreifer gerichtet und kämpfen mit gezielten Huftritten. Gegen Kojoten oder Wölfe hat ein entschlossener Esel durchaus eine gute Chance. So werden Esel in manchen Regionen sogar als Hüter für Schafherden eingesetzt. Für uns macht der nur eingeschränkt vorhandene Fluchtinstinkt und das besonnene Temperament einen Esel zu einem besonders zuverlässigen Wanderpartner. Ein Esel rennt niemals kopflos davon, er bleibt in …

14 praktische Tipps zum Wandern mit Esel

Diese Dinge sollten Sie unbedingt vermeiden: 1. Wickeln Sie den Führstrick niemals um die Hand, den Arm oder die Taille. Sollte Ihr Esel erschrecken, könnte er Sie sonst mehrere Meter mitschleifen und Sie ernsthaft verletzen. Legen Sie den Strick in der Hand zusammen, so dass Sie jederzeit loslassen können. 2. Wenn Ihnen der Esel entwischt, rennen Sie nicht hinter ihm her. Esel flüchten niemals sehr weit. Er wird bald stehenbleiben, um zu grasen. Dann können Sie sich ihm langsam und ruhig nähern und den Führstrick greifen. 3. Lassen Sie sich auch beim bergab gehen nicht von Ihrem Esel überholen. Laufen Sie auf der Höhe des Kopfes. Um einen übereifrigen Esel zu bremsen, können Sie den Strick über seine Nase legen oder sich mit ausgebreiteten Armen vor ihn stellen. Lassen Sie sich nicht auf eine Kraftprobe ein, Sie werden sie immer verlieren. Im Zweifelsfall lassen Sie den Strick los und sammeln ihren Esel nach ein paar Metern wieder ein. 4. Schlagen Sie Ihren Esel nicht. Wenn er sich weigert vorwärts zu gehen, suchen Sie sich einen …

Mit Kindern in die Berge – Eine Einführung für Einsteiger

Der Ehrgeiz, einen Gipfel zu erreichen, ist den meisten Kindern fremd und die wenigsten begeistern sich für das Laufen an sich. Aber wenn sie die Natur als Spielplatz entdecken, haben auch Kinder Spass an Ausflügen in die Berge. Wenn schon wandern, dann wollen Kinder dabei toben, klettern und alles bestaunen, was rechts und links am Wegrand wächst oder krabbelt. Dafür muss natürlich genügend Zeit eingeplant werden. Die ersten Touren sollten daher eher kurz sein. Als Ziel eignet sich ein Platz, an dem man gut spielen kann – das wird erstmal selten der von Erwachsenen anvisierte Berggipfel sein. Eine Almhütte mit Tieren, ein Berggasthof oder ein See- oder Bachufer sind da schon viel besser. Ein Kletterfelsen oder ein Kletterbaum am Wegrand sind reizvolle Zwischenziele. Mit dem tollen Blick vom Gipfel lockt man erst die Größeren… Kinder in der Kraxe Wandern ohne selbst zu laufen Kinder unter drei Jahren können im Tragesack oder einer Kraxe (Rückentrage) mitgenommen werden. Die Länge der Strec­ken richtet sich dann nach der Kondition des Kraxen­trägers. Kinder, die in der Kraxe transportiert werden, …

Ein Naturreiseführer? Was ist denn das?

Das Anliegen meiner Reiseführer ist es, Familien an Plätze in der Natur zu führen an denen Kinder ganz von selbst durch ihre Umgebung zum Spielen angeregt werden. Vor allem für Stadtkinder ist vieles nicht mehr selbstverständlich und alltäglich: einen Staudamm bauen, Boote schwimmen lassen, Steine ins Wasser werfen, auf Bäume oder Felsen klettern oder in einem Bach baden. Tiere streicheln, anfassen oder auch nur beobachten, genug Platz haben zum Verstecken spielen und herumtoben und unterwegs sein mit Eltern die Zeit haben. Solche echten Erlebnisse tun dabei nicht nur dem Nachwuchs, sondern auch Eltern gut. An die besten Spielplätze und an die intensivsten Erfahrungen in der Natur kommt man – ob nun im Alltag oder auch im Urlaub – wenn man zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs ist. Deshalb sind meine Bücher auch schwerpunktmäßig Wanderführer. Neben richtigen Wanderungen, stehen auch immer wirklich kurze Touren zur Wahl, die auch mit kleinen Kindern locker zu schaffen sind. Oft ist der Weg gar nicht so weit, um wirklich reizvolle Stellen zu erreichen. Wer es abenteuerlicher mag oder etwas …