Autor: Stefanie Holtkamp

Naturzeit im Wald

Naturzeit mit Kids in der Coronakrise

Fünf Wochen Hausarrest? Möglichst wenig unterwegs sein, nicht reisen, soziale Kontakte meiden, zu Hause bleiben. Da fällt nicht nur euren Kids die Decke auf den Kopf? Aber die temporäre physische Isolation ist gerade jetzt enorm wichtig, um das Tempo der Corona-Epidemie zu bremsen – das sieht wohl jeder ein. Wir können also nur schauen, wie wir die Zeit positiv nutzen und mit schönen Dingen füllen. Das Immunsystem stärken, auf uns aufpassen, uns gegenseitig unterstützen und trotzdem körperlich Abstand halten – schauen, dass es uns trotzdem gut geht, damit wir der Krankheit und der ansteckenden Angst etwas entgegensetzen können. Der beste Umgang mit Krisen ist es, abzuklopfen worum es wirklich geht. Zu schauen was gerade möglich ist und was eher nicht. Sucht für euch Lösungen, die trotz der Situation machbar sind und euch gut tun. Dazu ist es wichtig zu verstehen, wie die Ansteckung mit Corona funktioniert, was riskant ist und was eher nicht. Euer Zuhause ist dabei nicht der einzige sichere Platz! Wer die detaillieren Infos von Christian Drosten in den NDR-Podcasts verfolgt hat, weiß …

Neue Sehenswürdigkeit in Saint-André-de-Valborgne

Das kleine Dorf Saint-André-de-Valborgne in den Cevennen, Startpunkt unserer Tour 45 auf dem Sentier de l’Escale, konnte in diesem Sommer doppelt so viele Besucher verzeichnen, wie üblich. Der Grund ist ein neues Schild, das am Ortseingang unter der Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h befestigt ist. Régis Bourelly, der Bürgermeister des Ortes, sorgte damit für Schlagzeilen in allen französischen Zeitungen. Völlig entnervt von Touristen aus der Stadt, die regelmäßig in seinem Büro auftauchten, um sich über Lärm durch bellende Hunde, Traktoren oder einen früh erwachenden Hahn und Kuhfladen auf den Wanderwegen zu beschweren, griff er zur Selbsthilfe. »Vorsicht! Französisches Dorf. Betreten auf eigene Gefahr« ist auf dem Schild am Ortseingang zu lesen. »Wir haben hier Kirchturmglocken, die regelmäßig läuten und unsere Hähne krähen früh am Morgen. In der Nähe weiden Tierherden und einige der Tiere tragen sogar Glocken um den Hals. Auf den Feldern arbeiten Bauern, um Essen für Sie zu produzieren. Wenn Sie das nicht aushalten, sind Sie hier am falschen Platz. Im üblichen Presse-Sommerloch machte die amüsante Meldung schnell die Runde. Seitdem stoppen in Saint-André-de-Valborgne …

Sentier des Pecheurs (Tour 40 / Provence mit Kindern) nicht mehr zugänglich.

Die große Verdonschlucht ist mit bis zu 700 Metern Tiefe und 21 Kilometern Länge eine der größten Schluchten Europas. Sie ist über mehrere Wanderwege erschlossen, die jedoch alle sehr anspruchsvoll sind. Der Sentier des Pecheurs war der einzige, der auch für Familien mit geübten Wanderkindern denkbar war. Die Wegführung führte aber teilweise über privates Land. Da dessen Besitzer ihre Einwilligung widerrufen haben und keine andere Wegführung möglich war, ist der Weg jetzt gesperrt und nicht mehr zugänglich. Laut Auskunft der Touristeninformation ist die Sperrung leider dauerhaft. Familien bleibt nur noch der Weg auf dem Wasser in die Schlucht. Ein Elektroboot oder ein Kanu kann man dazu bei Quinson leihen. Diesen Ausflug haben wir bei Tour 37 beschrieben.

Ardèche und Cevennen – Neue Infos zu Tour 4

Der Zeltplatz Les Grottes in der Ardècheschlucht und damit auch der zugehörige Imbiss, den wir auf Tour 4 (und auch bei Tour 2) als Einkehr vorschlagen, ist seit der Saison 2019 geschlossen. Nach Unwettern im August 2018, bei denen die Zufahrt zum Platz unterspült wurde und Camper auf dem Platz festsaßen, wird dieser Platz aus Sicherheitsgründen nicht wiedereröffnet. Die Wanderroute »Saut du Loup« ist weiterhin begehbar und auch der Badeplatz an der Ardèche ist tagsüber frei zugänglich. Vorsicht! Die Regenfälle scheinen aber nicht nur die Zufahrt, sondern auch den Wanderweg beschädigt zu haben, so dass Ihr beim Abstieg zur Ardèche mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad rechnen müsst.

Fünf naturnahe Campingplätze am Fluss

Mit Zelt oder Campingbus direkt am Wasser zu stehen ist der Traum vieler Camper. Beim Camping am Meer ist das leider nur selten umzusetzen, Campingplätze an Flussufern haben jedoch häufig auch Stellplätze direkt am Wasser und ihr steht dort unvergleichlich schön. Da man in vielen Flüssen auch baden kann, sind diese Plätze durchaus eine interessante Urlaubs-Alternative. Kamp Klin | Slowenien Naturnaher Campingplatz im slowenischen Trentatal und direkt am Ufer der Soca gelegen. Geöffnet März bis Oktober, www.sloveniaholidays.com/kamp-klin-lepena-soca.html Ausstattung: Gepflegtes, modernes Sanitärhäuschen, Restaurant Warum wir diesen Platz so mögen: Das große Wiesengelände liegt an der Mündung der Lepena in die Soca und ist daher von zwei Flüssen eingerahmt. Der Camping liegt vergleichsweise einsam und bietet viele tolle Plätze direkt am türkisblau schillernden Wasser der Soca und in einer schönen Bergkulisse. Etwa 1000 Meter flussaufwärts kommt man außerdem zu einem der schönsten Plätze am Flus – einem traumhaft schönen Picknick- und Badegelände (Vorsicht die Soca ist auch im Sommer eiskalt!) direkt unterhalb der Soca-Schlucht. Was kann man hier machen: Der Platz liegt direkt am Soca-Trail, der von …

Vier naturnahe Campingplätze in den Bergen

Camping Fafleralp | Lötschental, Schweiz Einfacher Bergcamping im Wallis in der Schweiz. Das Camp liegt am Ende der Stichstraße ins Lötschental. Der Platz ist von Mai bis Oktober geöffnet, www.camping-fafleralp.ch Ausstattung: Kiosk am Parkplatz mit kleinen Speisen, an dem auch die Campinggebühr bezahlt wird, Container mit einer Handvoll Duschen und WCs. Sonst nichts! Warum wir diesen Platz so lieben: Das Campinggelände liegt direkt am eiskalten, klaren Bergbach und ist umgeben von einer grandiosen Bergkulisse. Im Hügel hinter der Zeltwiese pfeifen die Murmeltiere und mit etwas Glück kann man sie auch beobachten. In den Sanitäranlagen gibt es echtes Lötschentaler Quellwasser. Wenn man sich überhaupt vom Platz wegbewegen möchte, wir sitzen hier gerne mal einen halben Tag am Bachufer, gibt es gleich mehrere schöne Wanderungen zur Auswahl. Das kann man hier tun: Geht man immer am Fluss entlang weiter ins Tal hinein, kommt man zu einem idyllisch gelegenen Bergsee und erreicht dann nach einer guten Stunde auf dem Gletscherlehrpfad das Gletschertor des Langgletschers. In knapp 3 Stunden kann man bis auch zur Anenhütte hinaufsteigen. In der anderen …

10 naturnahe Campingplätze am Meer

Hier kommen zehn Campingplätze am Meer, die wir besonders mögen. Die ersten sechs liegen am Mittelmeer auf den Inseln Sardinien und Korsika mit ihren traumhaft schönen Stränden. Die letzten vier Plätze eignen sich für alle, die die Ostsee lieben. Neben der mecklenburgischen Ostseeküste mit den Inseln Rügen und Usedom sind hier auch Lettland und Estland vertreten. Beide Länder sind ein echtes Paradies, wenn ihr gerne naturnah campt. Campingplätze am Mittelmeer Camping Acapulco | Sardinien Schön gelegener Campingplatz am Meer am Ortsrand von Palau im Norden der Insel Sardinien. Geöffnet März bis Oktober. www.campingacapulco.com Ausstattung: gute, aber eher einfache Sanitäranlagen, gemütliches Restaurant mit guter Küche, WLAN in der Nähe der Rezeption, Warum wir diesen Platz so mögen: Die schönsten Stellplätze liegen leicht erhöht im vorderen Bereich und haben Meerblick. Am Platz gibt es eine kleine, extrem nette Badebucht zwischen dicken Steinen. Die Sanitäranlagen sind zwar nicht ganz so schick, dafür spült man hier mit Meerblick. Um nach Palau zu kommen, spaziert man auf einem Pfad immer an der Küste entlang. In Palau gibt es dann viele …

Ardèche und Cevennen mit Kindern

Schluchten, Geier und ganz viel Wasser –

Wandern und Baden an der Ardèche und in den Cevennen Am südlichen Rand des französischen Zentralmassives gibt es an den Flüssen Ardèche, Chassezac, Gardon und Tarn eine ziemlich ungewöhnliche Landschaft zu entdecken. Zwischen kargen Hochplateaus, die vor allem von Schafen und Ziegen besiedelt sind, hat das abfließende Wasser tiefe Schluchten mit steilen Felswänden in den Kalkstein gefressen und bildhübsche Flusslandschaften geschaffen. Wenn ihr mit euren Kindern raus in die Natur wollt, findet ihr hier beste Bedingungen: schmale Pfade, Höhlen am Wegrand, viel Wasser, Kletterfelsen ohne Ende, große und kleine Schluchten und tolle Badeplätze. Romantische Dörfer, eine üppige Auswahl an Wein, Käse und Gemüse auf den Wochenmärkten sowie die gute französische Küche sorgen außerdem fürs richtige Urlaubsfeeling. Höhlen und Steinzeitkunst In den Steilwänden der Kalkfelsen sind etliche Höhlen zu finden, darunter auch einige große Tropfsteinhöhlen und die Grotte Chauvet – eine der schönsten Bilderhöhlen aus der Steinzeit. Sie wurde 1994 in einer trockenen Schleife der Ardèche entdeckt. Die echte Höhle ist verschlossen, um die uralten Zeichnungen zu schützen, aber seit zwei Jahren kann eine originalgetreue Nachbildung …

Mit Kindern an Irlands Westküste

Ein spannender Road-Trip auf dem Wild Atlantic Way Aufregende wilde Klippenlandschaften und bildhübsche Strände, alte Klöster, von denen viele halb zerfallen sind, malerische Friedhöfe mit keltischen Kreuzen, Steinkreise und Dolmen, große Seen und Herrenhäuser mit prächtigen Gärten und die wunderbare irische Natur mit ihren unzähligen Grüntönen sind die Attraktionen am Wild Atlantic Way. Die Küstenstraße ist mit über 2600 Kilometern eine der längsten Europas. Sie folgt der wilden, von den heranbrechenden Wellen des Atlantiks geformten Westküste Irlands von Cork ganz im Süden bis Donegal ganz im Norden der Insel. Am Weg liegen kleine Orte mit bunt getünchten Häusern, freundlichen, gelassenen Menschen und dem obligatorischen Pub, in dem es auf jeden Fall Guinness vom Fass und später am Abend manchmal auch Livemusik gibt. Irlands milder Südwesten Ganz im Südwesten Irlands strecken vier Halbinseln ihre langen, schmalen Finger in den Atlantik. Mit ihrem milden Klima und vielen touristischen Angeboten ist diese Region besonders beliebt und geeignet für Familienferien. Ring of Kerry und Killarney Nationalpark Das touristische Zentrum ist die Halbinsel Iveragh mit der Küstenstraße Ring of Kerry …