Alle Artikel mit dem Schlagwort: Pyrenäen

Für Reisen nach Frankreich nicht vergessen: Die französische Umweltplakette!

In den verkehrsreichen Sommermonaten zieht es in Frankreich Franzosen und Touristen ans Meer. Die Luftbelastung durch den Verkehr steigt und damit auch die Wahrscheinlichkeit für Fahrverbote in den französischen Umweltzonen. Wer dann in Frankreich ohne Umweltplakette unterwegs ist, kriegt schnell Probleme. Wie auch in Deutschland gibt es in Frankreich in den Großstädten permanente Umweltzonen, in die nur mit einem Fahrzeug eingefahren werden darf, dass eine bestimmte Norm erfüllt und das durch eine Umweltplakette anzeigt. Sie heißen ZCR-Zonen (zones à circulation restreinte) und werden durch Straßenschilder angezeigt. Es gibt sie zur Zeit in Paris, Grenoble, Straßburg und Lille und sie sind selbst bei einer Reise in diese Städte problemlos zu umgehen. Temporäre Umweltzonen Der Grund, warum Ihr Euch inzwischen bei jeder Frankreichreise informieren müsst, sind die temporären Umweltzonen. Sie umfassen teilweise ganze Departements und betreffen in diesen auch die Autobahnen. Temporäre Umweltzonen werden als Zone ZPA (zone de protection de l’air) bezeichnet. Gelten sie für ein ganzes Departement kommt ein kleines »d« dahinter: ZPAd. Die Einfahrt in diese Zonen wird dann beschränkt, wenn die Luftverschmutzung kritische …

Lacs d'Ayous imd Vallée d'Ossau

Eine Reise durch die Pyrenäen

Die 430 Kilometer lange Gebirgs­kette der Pyrenäen trennt die Iberische Halbinsel vom Rest Europas. Rund 200 Gipfel im Zentrum des Gebirges überschreiten die 3.000-Meter-­Gren­ze und einige wenige sind noch vergletschert. Damit gehören die Pyrenäen zu den höchsten und größten Gebirgen in Europa und sind eine der schönsten und ursprünglichsten Wanderregionen Europas. Landschaftlich, klimatisch und kulturell unterscheidet sich die Südseite von der Nordseite der Berge und die Mittelmeerküste vom Altlantik. Der Roadtrip quer durch die Pyrenäen und von Meer zu Meer ist spannend, abwechslungsreich und voller neuer Eindrücke – egal ob ihr im Camper, mit dem Motorrad oder einem PKW auf die Reise geht. Naturparadies Pyrenäen Die ungewöhnlichste Sehenswürdigkeit der Pyrenäen ist ihre wilde, noch sehr ursprüngliche Natur. Geier, Stein­adler, Wildkatze und die üblichen Bergbewohner wie Gämse, Steinbock und Murmeltier sind hier zu Hause. Inzwischen soll es auch wieder freilebende Braunbären geben, denen ihr aber sicher nicht begegen werdet. Häufig zu sehen sind dagegen die meist in Gruppen am Himmel kreisenden Gänsegeier. Nationalparks in den Pyrenäen Auf dem Gebiet der Pyrenäen gibt es drei Nationalparks. Das größte …

Mit einem Esel unterwegs

Ihr möchtet Kinder zu einer längeren Wanderung motivieren? Vielleicht sogar mehrere Tage auf einem Weitwanderweg unterwegs sein? Nehmt einen einen Esel mit und Euer Nachwuchs ist plötzlich begeistert dabei! Eseln eilt nicht der beste Ruf voraus. Es heißt, sie seien dumm und starrköpfig. Dabei verhalten sich Esel einfach nur so, wie es für ihr Überleben sinnvoll ist. Ebenso wie Pferde sind sie Herdentiere. Ihr Verhalten ist aber in vielen Situationen anders, als das ihrer größeren Verwandten. Wenn ein Pferd erschrickt, rennt es davon. Eine Eselherde sucht beim Angriff eines Raubtieres ihr Heil nur selten in der Flucht. Dazu sind Esel gar nicht schnell genug. Sie bilden stattdessen einen Kreis um die Jungtiere – die Hinterhufe auf die Angreifer gerichtet und kämpfen mit gezielten Huftritten. Gegen Kojoten oder Wölfe hat ein entschlossener Esel durchaus eine gute Chance. So werden Esel in manchen Regionen sogar als Hüter für Schafherden eingesetzt. Für uns macht der nur eingeschränkt vorhandene Fluchtinstinkt und das besonnene Temperament einen Esel zu einem besonders zuverlässigen Wanderpartner. Ein Esel rennt niemals kopflos davon, er bleibt in …

14 praktische Tipps zum Wandern mit Esel

Ihr wollt das Wandern mit Esel ausprobieren? Hier findet Ihr 14 gute Tipps zum Umgang mit einem Wanderesel, sodass Eure Wanderung ganz sicher ein Erfolg wird. Diese Dinge solltet Ihr beim Wandern mit Esel unbedingt vermeiden: 1. Wickelt den Führstrick niemals um die Hand, den Arm oder die Taille. Sollte Euer Esel erschrecken, könnte er Euch sonst mehrere Meter mitschleifen und ernsthaft verletzen. Legt den Strick in der Hand zusammen, so dass Ihr jederzeit loslassen könnt. 2. Wenn Euch der Esel entwischt, rennt nicht hinter ihm her. Esel flüchten niemals sehr weit. Er wird bald stehenbleiben, um zu grasen. Dann könnt Ihr euch ihm langsam und ruhig nähern und den Führstrick greifen. 3. Lasst Euch auch beim bergab gehen nicht von Eurem Esel überholen. Lauft am Besten auf der Höhe des Kopfes. Um einen übereifrigen Esel zu bremsen, könnt Ihr den Strick über seine Nase legen oder euch mit ausgebreiteten Armen vor ihn stellen. Wenn Du dich auf eine Kraftprobe einlässt, wirst Du sie immer verlieren. Im Zweifelsfall lässt Du den Strick einfach los und …